Gemeinderatssitzung Februar 2026

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Train am 25.02.2026 im Sitzungssaal des Zehentstadls

Wappen Train Teaser

Die Februar-Sitzung des Gemeinderats startete mit einem Antrag auf Baugenehmigung für den Neubau einer Doppelgarage. Bei den geringfügigen Abweichungen zu den Vorgaben des Bebauungsplans sah das Gremium keine Probleme und stimmte dem Antrag zu.

Auch zum geplanten Neubau eines Doppelhauses mit zahleichen Abweichungen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Gemeinderatsmitglieder folgten dem Beschlussvorschlag des Bauamts der Verwaltungsgemeinschaft und befürworteten den Antrag auf Baugenehmigung.

Anschließend lagen dem Gremium zwei größere Rechnungen zur nachträglichen Freigabe vor. Für 14.727,24 € brutto wurde von der Firma Aquanat aus Niederwinkling Fällmittel für die Kläranlage erworben. Die Firma Daniel Stieglmeier aus Pfeffenhausen stellte der Gemeinde Train 12.405,42 € brutto für die Klärschlammverwertung in Rechnung. Beide Belege wurden vorab bereits zur Zahlung angewiesen, um innerhalb der Kontofrist zu bleiben bzw. nicht in Zahlungsverzug zu geraten. Von Seiten des Gemeinderats gab es keine Einwände.

Bei der Bodenuntersuchung des überschüssigen Aushubs von der Sanierung der KEH 3 wurde das Material als Z1.1 eingestuft. Für die Entsorgung musste eine zusätzliche Ausschreibung durchgeführt werden, da im Leistungsverzeichnis von Z0 ausgegangen worden war. Wirtschaftlichster Bieter war die Firma Josef Stanglmeier GmbH & Co. KG aus Abensberg mit einem Angebotspreis von 9.650,66 € brutto. Hierüber wurde die Öffentlichkeit informiert.

Im Zuge der Erstellung einer Zufahrt zum Schlossplatz wurden die Flurnummern 58/3 (Teilfläche) und 58/7 (Teilfläche), jeweils Gemarkung Train, als Ortsstraße gewidmet.

Neben der bereits in der letzten Sitzung vom Gremium freigegebenen Reparatur des Banketts der
Straße von St. Johann in Richtung Mallmersdorf stimmte der Gemeinderat nun auch der zweiten vom
Vorsitzenden vorgeschlagenen Maßnahme zu. Der Bereich innerorts von der Kirche bis zur Einfahrt Reiterhof wird für geschätzte Kosten in Höhe von 30.000,- € brutto im Rahmen des Straßenbauprogramms zumindest kurzfristig saniert.

Eine öffentliche WC-Anlage im Bereich des Friedhofs wäre zwar möglich, wie Bürgermeister Zeitler beim nächsten Tagesordnungspunkt erklärte, jedoch müssten hierfür zunächst aufwändige und kostenintensive Sanierungsarbeiten am Kanal erfolgen und eine frostsichere Wasserleitung hergestellt werden. Ohne WC-Anlage wäre der Einsatz einer Kanalfräse ausreichend, um die bestehenden Schäden für die nächsten Jahre zu beheben. Der Vorsitzende wird sich zu dem Thema nochmals mit einem Ingenieurbüro beraten. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen wird aber im neuen Gremium erst gefällt.

Die FFW St. Johann hat einen Antrag auf Änderung der Unterbringung des Garniturenwagens gestellt. Dieser stört am jetzigen Platz, u. a. weil deswegen andere Gegenstände dafür ungünstig woanders untergebracht werden müssen. Der gewünschte neue Unterstellort in der gemeindlichen Bauhofhalle ist jedoch laut dem Vorsitzenden nicht möglich, da die Vereine so Schlüssel zur Bauhofhalle erhalten müssten. Der Gemeinderat lehnte den Antrag deshalb ab und stimmte dem Vorschlag von Bürgermeister Zeitler zu, vom Schuppen der Jagdgenossen auf Gemeindegrund ein Abteil abzutrennen und dieses zur Unterbringung des Garniturenwagens mit Absperrmöglichkeit zu nutzen.